Ab 4 Jahre

Käferchen Klärchen

Die Bremer Stadtmusikanten

Rotkäppchen

Hänsel und Gretel

Aschenputtel

Schneeweißchen und Rosenrot


st_kaeferchen_klaerchenKäferchen Klärchen

In dem Märchen geht es um einen kleinen frechen Jungen namens Peter. Er liebt es, Käfer in Streichholzschachteln zu sperren. Als seine Oma einkaufen geht, möchte er sich im Fernsehen „Die Geschichte vom Zauberer Galliguck“ ansehen. Während er auf den Film wartet, schläft er ein.

Er träumt, dass er zum Zauberer Galliguck kommt, um Zauberlehrling zu werden. Der Zauberer trägt ihm zur Probe kleinere Hausarbeiten auf. Als der Zauberer merkt, dass sich Peter heimlich einen Geist herbeizaubert, der ihm bei seinen Hausabreiten helfen soll, wirft er Peter hinaus.

Auf dem Nachhauseweg kommt Peter an der Tankstelle vorbei und möchte sein Feuerzeug am Zapfhahn nachfüllen. Wieder ruft er den Geist herbei, da er noch nicht an den Zapfhahn drankommt. Der Geist weigert sich ihm zu helfen, weil Peter noch gar kein Feuerzeug haben dürfe. Peter neckt den Geist und zur Strafe zaubert der Geist ihn so klein wie einen Käfer.

Wie klein er nun ist bemerkt Peter aber erst, als er einem riesigen Maikäfer über den Weg läuft. Er weiß nicht, wohin er gehen soll und so bringt der Maikäfer ihn zum Käferchen Klärchen. Klärchen ist ganz traurig, weil ihr Papa von einem Menschenkind in eine Streichholzschachtel gesperrt wurde. Peter bekommt ein schlechtes Gewissen und fühlt sich schlecht. Das merkt das Käferchen und will ihm von zu Hause Honigbonbons bringen. Doch auf dem Weg nach Hause wird es von der bösen Spinne gefangen genommen. Die anderen Käfer haben Angst vor der Spinne, aber Peter rettet Käferchen Klärchen.

Als die Oma wieder vom Einkaufen zurückkehrt, schläft Peter noch. Sie weckt ihn und er schreckt auf. Sofort sucht er die Streichholzschachtel, um den Käfer freizulassen.


st_bremer_stadtmusikantenBremer Stadtmusikanten

Auf einem Bauernhof lebt ein geiziger Müller mit seiner Tochter Mariele und dem Knecht Hans. Eines Tages wirft er seinen Knecht vom Hof und möchte auch seine Tiere loswerden. Als die Tiere erfahren, wie der Müller sie loswerden möchte, beschließen sie zu fliehen. Die Tiere möchten von nun an als Musikanten ihr Brot verdienen und beschließen daher, nach Bremen zu wandern.

Sogar die eigene Tochter wurde vom Müller aus dem Haus geworfen. Sie weiß nicht mehr weiter und sucht daraufhin Hans. Sie tun sich zusammen und wollen auch nach Bremen wandern.

Zur gleichen Zeit sind Räuber unterwegs. Da der Hof des Müllers leer steht, stehlen sie dem Müller die Goldtruhe. Hans und Mariele treffen auf die Räuber und werden gefangen genommen.

Auch die Tiere kommen zum Haus der Räuber. Sie denken, es sei ein Wirtshaus und möchten ausprobieren, wie ihre Lieder bei den Leuten ankommen. Als sie ihre Lieder zum Besten geben, erschrecken die Räuber so sehr, dass sie aus dem Haus flüchten. Mariele und Hans kommen verwundert heraus und treffen auf die Tiere. Auch der Müller kommt hinzu und hat eingesehen, dass er seiner Tochter, dem Knecht und den Tieren Unrecht getan hat. Alle gemeinsam kehren sie zum Bauernhof zurück.


st_rotkaeppchenrotkäppchenRotkäppchen

Die Großmutter von Rotkäppchen hat Geburtstag. Da die alte Frau krank ist und nicht aus dem Haus kommt, soll Rotkäppchen sie besuchen. Mit einem Kuchen und einer Flasche Rotwein macht sich Rotkäppchen auf den Weg zu ihrer Großmutter. Da sie durch einen Wald gehen muss, trägt Ihre Mutter ihr auf, nicht vom Weg abzukommen und sich nicht von Fremden aufhalten zu lassen.

Im Wald trifft sie auf den Wolf. Dieser fragt sie aus und erfährt, wohin Rotkäppchen gehen möchte. Er rät ihr, auf einer Wiese an der Waldlichtung Blumen pflücken zu gehen. Rotkäppchen hält sich an den Rat des Wolfes. Der Wolf jedoch nutzt den Vorsprung, um zum Haus der Großmutter zu gelangen. Bei der Großmutter angekommen kommt er durch einen Vorwand in das Haus der Großmutter und frisst sie auf. Er setzt sich ihre Haube auf und legt sich in ihr Bett. Als Rotkäppchen ins Haus kommt, ahnt sie nichts von der Gefahr. Sie nähert sich dem Wolf. Doch als sie bemerkt, dass es gar nicht ihre Großmutter ist, ist es schon zu spät und auch sie wird von dem Wolf verschlungen.

Müde von dem großzügigen Mahl verweilt der Wolf noch eine Weile im Bett der Großmutter und schläft dabei ein. In der Zwischenzeit hat auch schon der Jäger von dem Geburtstag der Großmutter erfahren und möchte ihr einen Besuch abstatten. Er ist verwundert. Die Tür steht auf und als er in das Haus reingeht, da hört er ein Schnarchen. Als er näher an das Bett tritt, sieht er den schlafenden, vollgefressenen Wolf. Schnell sucht er sich eine Schere und befreit die Großmutter und das Rotkäppchen aus dem Bauch des Wolfes. So kann die Großmutter doch noch ihren Geburtstag feiern.


st_haensel_gretelhaensel_gretelHänsel und Gretel

Eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm. Hänsel und Gretel sind die Kinder eines Besenbinders, der vergeblich versucht, seinen Besen zu verkaufen. Als nichts mehr zu essen im Haus ist, beschließt die Stiefmutter, Hänsel und Gretel in den Wald zu schicken, um sie los zu werden. Als der Vater zum Besen Verkaufen in die Stadt geht, nimmt sie die Kinder mit in den Wald. Dort lässt sie die beiden alleine, unter dem Vorwand, Holz hacken zu müssen.

Müde vom langen Weg legen sich die Hänsel und Gretel im Wald schlafen. Als sie spät in der Nacht aufwachen, erkennen sie, dass die bösartige Stiefmutter sie zurückgelassen hat. Sie versuchen, einen Weg aus dem Wald zu finden. Durch Irrlichter werden sie tiefer in den Wald, zu einem Lebkuchenhaus, geführt.

Unterdessen kommt der Vater nach Hause. Endlich hat er all seine Besen verkauft. Doch da hat die Stiefmutter die Kinder schon längst in den Wald geschickt. Als sie es ihrem Mann beichtet, wirft er sie aus dem Haus und macht sich auf die Suche nach seinen Kindern.

Angekommen am Lebkuchenhaus essen sich die Kinder erst einmal satt. Die Hexe bemerkt die beiden und hält sie gefangen. Durch eine List jedoch schaffen sie es, sich zu befreien und die Hexe in den Ofen zu sperren. Im Morgengrauen findet der Vater die beiden an dem ungewöhnlichen Ort und sie kehren gemeinsam nach Hause zurück.


st_aschenputtelAschenputtel

Aschenputtel wächst im Haus ihrer Stiefmutter und ihren zwei gemeinen Schwestern auf. Tagtäglich muss sie die gesamte Hausarbeit machen, während ihre Schwestern verschont bleiben. Sie findet Trost bei ihrem Hund Bello und bei den Tauben, an die sie täglich ihre Brotkrümel verfüttert.

Eines Tages möchte der Prinz ein großes Fest feiern. Da er heiraten soll, lädt er alle heiratsfähigen Mädchen in sein Schloss ein. Die Stiefmutter von Aschenputtel geht mit ihren Töchtern zum Ball, in der Hoffnung, dass der Prinz eine von ihnen heiraten wird. Aschenputtel möchte auch gerne mit. Aber die gemeine Stiefmutter schüttet ihr Linsen auf den Boden, die sie aussortieren muss. Die würde so lange dauern, dass sie viel zu spät zum Fest käme, deshalb weint Aschenputtel bitterlich.

Eine alte Bettlerin kommt hinzu und sieht das traurige Aschenputtel. Sie tröstet es und ruft die Tauben herbei, die geschwind die Linsen auflesen. Als Aschenputtel sich bei ihr bedanken will, ist sie nicht mehr da. Weil ihr aber ein schönes Kleid fehlt, geht sie doch nicht zum Fest, sondern besucht das Grab ihrer Mutter. Dort erscheint wieder die Bettlerin. Am Grabe der Mutter zaubert sie dem Aschenputtel ein Kleid herbei. Die Tauben fliegen mit einer Gondel herbei und tragen Aschenputtel zum Schloss, unter der Bedingung, dass sie von ihnen um Mitternacht wieder abgeholt wird.

Indessen ist die Schwiegermutter mit ihren Töchtern längst am Schloss angekommen. Doch die Töchter stellen sich dumm an. Die eine ist die ganze Zeit müde und schläft, während die andere sich im Schloss nach Süßigkeiten umschaut. Die Mutter ist empört und geht ihre Töchter suchen. Als Aschenputtel zum Schloss kommt, traut sie sich nicht hineinzugehen. Der Prinz findet sie auf der Treppe und fordert sie auf, mit ihm zu tanzen. Aschenputtel nimmt ihren ganzen Mut zusammen und so tanzen sie den ganzen Abend miteinander. Ihre Stiefmutter sieht, dass ein Mädchen mit dem Prinzen tanzt, erkennt jedoch nicht, dass es sich um Aschenputtel handelt. Trotzdem ist sie wütend und verlässt den Saal, da nicht eines ihrer Kinder mit dem Prinzen tanzt. Auf der Treppe entdeckt sie, dass ihre eine Tochter einen Honigtopf hat mitgehen lassen. Eilig verschwinden sie aus dem Schloss. Dabei fällt eine ihrer Töchter über ihr Kleid und lässt den Honigtopf fallen. Mittlerweile ist es Mitternacht und Aschenputtel muss das Schloss verlassen. Auf dem Weg zur Taubengondel tritt sie in den Honig. Ihr Schuh bleibt darin stecken, doch sie muss ihn zurücklassen. Als der Prinz ihr hinterherläuft, findet er ihren Schuh.

Am folgenden Tag sucht der Prinz das Mädchen, in das er sich unsterblich verliebt hat. Nur der Schuh dient ihm als Hinweis und jedes Mädchen muss ihn anprobieren. Aschenputtel ahnt davon noch nichts. Sie steckt wieder in ihrem alten Kittel und kümmert sich um den Haushalt. Als die Bettlerin zu ihr kommt, bedankt sie sich und ist überglücklich. Doch sie glaubt nicht daran, dass sie den Prinzen jemals wiedersehen wird.

Doch dann fährt eine Kutsche vor. Die Stiefmutter schickt das Aschenputtel zum Aufräumen in das Haus, denn es ist der Prinz mit dem Schuh. Schnell ruft sie ihre Töchter, die den Schuh anprobieren sollen, doch er passt keiner von ihnen. Als der Prinz fragt, ob es in dem Haus noch ein Mädchen gäbe, möchte sie nicht, das Aschenputtel herauskommt. Doch der Prinz besteht darauf und Aschenputtel erscheint mit ihrem Kleid. Der Prinz erkennt sie sofort wieder und braucht den Schuh gar nicht anzuprobieren. Denn auch die Tauben eilen herbei und rufen, dass sie die richtige Braut sei. Aschenputtel ist überglücklich und der Prinz nimmt sie mit in sein Schloss.


schnee_rosenrotSchneeweißchen und Rosenrot

Schneeweißchen und Rosenrot sind zwei liebe Schwestern, die dem weißen und dem roten Rosenbäumchen im Garten ihrer Mutter ähnlich sehen. Im Wald droht den Mädchen keine Gefahr, auch nicht, als sie neben einem Abgrund schlafen, weil ein Schutzengel sie behütet. An einem Winterabend nehmen sie einen Bär bei sich auf. Zunächst fürchten Sie sich vor ihm, dann aber spielen sie mit ihm und fassen Vertrauen. Als der Bär im Frühjahr wieder fort will, um seinen Schatz vor den bösen Zwergen zu beschützen, reißt er sich am Türrahmen sein Fell ein. Dabei glaubt Schneeweißchen, unter dem Fell des Bären Gold schimmern zu sehen.

Im Wald treffen die Mädchen später dreimal einen Zwerg, der mit seinem Bart hängengeblieben ist, einmal an einem Baum, dann an einer Angelschnur, schließlich will ein Greifvogel mit dem Zwerg davonfliegen. Schneeweißchen und Rosenrot helfen dem Zwerg jedesmal, aber der schimpft, sie hätten sein Rock und seinen Bart beschädigt. Beim vierten Mal überraschen ihn die Mädchen vor einem Haufen Edelsteine. Da wird er zornig, aber der Bär kommt und erschlägt den Zwerg. Als Schneeweißchen und Rosenrot den Bären erkennen, verwandelt sich der Bär in einen Prinzen. Sie erfahren, dass der Zwerg dem Prinzen den Schatz gestohlen und ihn verwünscht hatte. Schließlich heiratet Schneeweißchen den Prinzen und Rosenrot dessen Bruder.